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Wie verläuft eSchola nun auf der Ebene der einzelnen teilnehmenden Staaten?
Es obliegt den einzelnen Mitgliedstaaten, d.h.
den Ministerien bzw. den für das European Schoolnet zuständigen
Abteilungen, festzulegen, was jeweils speziell im eigenen Land gemacht
werden soll. Die Aktivitäten werden auf Antrag einer Einrichtung
jeden Landes von der Europäischen Kommission getrennt bezuschusst.
In Österreich wurde 2001 und 2002 Education Highway/
Innovationszentrum für Schule und Technologie (http://www.eduhi.at/,
http://www.schule.at/)
von der zuständigen Abteilung im österreichischen Bildungsministerium
mit der Durchführung von eSchola beauftragt. Darüberhinaus
gab es in beiden Jahren eine Zusammenarbeit mit der Vertretung
der Europäischen Kommission in Österreich und 2002
auch mit der Französischen
Botschaft/ dem Institut Francais de Vienne in Österreich.
In beiden Jahren, 2001 und 2002, wurde schwerpunktmäßig
ein Wettbewerb durchgeführt. Man orientierte sich an den durch das
European Schoolnet vorgegeben Kategorien für den europaweiten Wettbewerb
- eTeaching, eSchool, eSpecial, und MyEurope Awards.
Daneben wurde eine eSchola Austria Webseite (http://eSchola.eduhi.at/)
eingerichtet und es wurden alle Schulen eingeladen, sich an den diversen
Initiativen von eSchola zu beteiligen.
2001 beteiligten sich 86 österreichische Schulen und andere Bildungseinrichtungen an eSchola, 2002 nahmen 73 schulische Einrichtungen teil.
Wir hoffen, auch 2003 viele schulische Einrichtungen für eine Teilnahme gewinnen zu können.
Die in den beiden vergangenen Jahren eingereichten Projekte zeigen, in welchem Ausmaß Schulen das Internet bereits nutzen, um sich selbst und ihre Schwerpunkte kreativ, sympathisch und professionell zu präsentieren bzw. um einzelne Projekte und Initiativen IT-gestützt abzuwickeln. Zahlreiche Schulhomepages dokumentieren die beeindruckenden Leistungen engagierter Lehrkräfte und ihrer Schüler/-innen. Oft kommt auf diesen Seiten die aktive Mitarbeit der Schüler/-innen zum Ausdruck, die neben den Eltern und Lehrkräften selbst eine wesentliche Zielgruppe der "Internet-Produkte" sind. Die Vielfalt der eingereichten Projekte ist groß, sie reicht von computergestützten Unterrichtsformen (Chemie, Mathematik. Deutsch; ), virtuellen Schulbibliotheken, Klassenzimmern, Schulmuseen/ Galerien mit Werken von Schüler/ -innen, der Darstellung von Projekten, bis zur Nutzung von Schulhomepages als erweiterte Lernumgebung, und vieles mehr. Stets wird das Internet als Erweiterung bestehender Unterrichtsformen oder als Ergänzung betrachtet, welches das Lehren und Lernen sinnvoll ergänzt und die Schulgemeinschaft stärkt. Aber das Internet wird auch häufig als unterstützendes Instrument für die Abwicklung schulorganisatorischer Abläufe und für eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit herangezogen.
Aufgrund des Erfolges der Initiative in den vergangenen beiden Jahren
(siehe "eSchola 2001" bzw.
"eSchola 2002") wird es
"eSchola" auch 2003 geben.
Informieren Sie sich per Mausklick ("eSchola 2003")
über den geplanten Ablauf von eSchola 2003 in Österreich!